Riesengebirge und Umgebung

SPINDLERUV MLYN (SPINDLMÜLLE) – DIE PERLE VOM RIESENGEBIRGE

BIETET IHNEN IM SOMMER AN

180 km Wander- und Höhenwege
Natur lehrpfade
Sesselbahnen
geführte Wanderungen
10 Tennisplätze
Sommerrodelbahn
Jogging, Fischen
Minigolfplätze
Mountainbiketouren
Fahrradverleih
Reitmöglichkeiten
Gleitschirmfliegen
Bootsverleih
Kutschenfahrten
Ausflugsfahrten
Platzkonzerte, Ausstellungen
Kinderspielplätze
BIETET IHNEN IM WINTER AN
2 Sesselbahnen und 20 Schlepplifte
Skischulen
25 km Skiabfahrten
70 km Langlaufloipen
130 km Skiwanderloipen
Winter wanderwege
Skiservice und Skivereih
Snowtubing
Snowboardpark
4 km Rodelbahnen
Pferdeschlitten
Ski-Kindergärten
 Eine 4 km lange Schlittenfahrt




Das Zentrum von Špindlerův Mlýn liegt am Zusammenfluss des Flusses Elbe und des Bachs Dolský. Die Stadt ist von allen Seiten durch die Gebirgsketten Kozí Hřbety, Pláň und Krkonoš mit dem Gipfel Medvědín geschützt.

Das Riesengebirge bildete mit seinen tiefen Wäldern einen Teil des Tschechischen Königreiches. Vom Neolit wurde es von den slawischen Stämmen besiedelt. Schon im Jahre 1241 gründeten die Benediktiner die Popstei in Vrchlabí. Über die Ketten führten zwei wichtige Handelswege. Die Entdeckung der Erze und der Edelsteine im 16. Jahrhundert lockte viele Ausländer an – es entstand auch die Legende über Rübezahl. Der Bergbau brachte hierher auch den Bergspezialisten Kryštof von Grendorf, der von Habsburgen unterstützt wurde, der jas ganze Riesengebirge – Gebiet beherrschte. Statt der alten Festung baute er sich in Vrchlabí im Jahre 1548 das Schloss mit vier Ecktürmen, das uns bekannt ist. Er begann für die Gruben die Wälder abzuholzen, dann versorgte er mit dem Holz auch die Gruben in Kutná Hora. Mit dem Bergbau verbreitete sich auch das Glashüttenwesen – bis heute die weltbekannte Glasfabrik in Harrachov. Mit dem Bergbauniedergang entwickelte sich auf den abgeholzten Kahlfläcken die Sännerei (die Baudenwirtschaft), es entstanden Luční – Baude, Martinovka und die Brádler-Bauden. Nach dem 30-Jährigen Krieg herrschte hier Albrecht von Valdštejn, nach seiner Ermordung die Morziner.Die höchste Tat der Gegenreformation war der Bau und die Einweihung der St. Vavřinec – Kapelle auf Sněžka (die Schneekoppe) im Jahre 1681 und die Einweihung der Elbe-Quelle im Jahre 1684. Die Grenzen an Schlesien wurden hergerichtet, den westlichen Teil beherrschte der tschechische Graf Harrach.

Am Beginn des 18. Jahrhunderts zeigte sich das Anstreben um die Auferweckung der Gruben. In St. Petr arbeiteten bis 50 Bergarbeiter, die sich beim Müller Spindler trafen. Es wurde der Bau der St. Petr – Kirche, des Schützers aller Bergleute und Hüttenarbeiter, durchgesetzt und im Jahre 1793 wurde sie eingeweiht, und die Stadt Špindlerův Mlýn (Spindlmülle) wurde gegründet. Die Mülle ist selbst wegen verschiedener Transportschwierigkeiten spät eingegangen und die Gruben beendeten auch ihre Tätigkeit. Die Menschen übersiedelten langsam in die Berge und es entstanden die Bauden, wie Špindlerovka, Petrovka, Davidova, Pudlova, alte Erlebach und Renner-Bauden und weitere. Sie wurden für die Bewohnung durch das ganze Jahr umgebaut und man begann Weberei zu treiben. Nach der Abschaffung der Leibeigenschaft wurden aus den Bewohnern die Pächter und die Schäfer, sie trieben Vieh und Ziegenzucht. Als man mit der systematischen Erneuerung der Waldbestände begann, bekam die Baudenwirtschaft strenge Regeln. Die neue moderne Welle der Rückkehr zu der Natur (J.J.Rousseau) brachte ins Gebirge erste Besucher, zuerst die reiche Schicht der Gesellschaft, später auch die breiteren Volksschichten. Aus den Bauden wurden langsam bekannte Gasthäuser, mit den Wäldern verbreitete sich auch das Jagtwesen.
Im Winter wurden die Fahrten vom Schlesienjoch nach Kowar, später auch nach Špindlerův Mlýn bekannt, es waren die Fahrten auf den Rodeln mit Hörnern. Eine Idee von Graf Harrach, die Heger mit den Skiern aus Norwegen auzustatten, stellte die Grundlagen des Skisportes im Riesengebirge. Schlieslich nahmen die Einheimischen die Herstellung der Skier mit Ehre in ihre eigene Hände und die „Eschenbrettel“ wurden ein Teil des Lebens der Bergler. Die Sportvereine wurden gegründet und die Wettkämpfe wurden organisiert. Der bekannteste Wettkampf, aber mit tragischem Ende für den Läufer B. HANČ und seinen Freund VRBATA, fand im März 1913 statt. Der Grabhügel zum Andenken ihrer Mut und Freundschaft steht in der Nähe des Platzes, wo sich die Tragödie abspielte, auf Krakonoš bei der Vrbata – Baude. Nach dem Niedergang der Baudenwirtschaft begannen die Bauden dem Tourismus zu dienen. Als Schutz vor den Überschwemmungen wurde eine Talsperre an der Elbe bei Špindlerův Mlýn im Jahre 1914 gebaut. Nach der Entstehung der Tschechischen Republik nach dem ersten Krieg wolle sich die deutsche Bourgeoisie separieren, aber das Grenzgebiet wurde von der tschechischen Armee besetzt, die Wälder wurden verstaatlicht und der Klub der tschechischen Touristen setzte ins Riesengebirge Tschechisches Element durch. Mit der Drohung des Faschismus begann man mit der Bau der kleinen Verteidigungsfestungen auf dem Grenzkamm, und aus diesem Grund wurde die Bergstrasse: Hrabačov bei Jilemnice – Krkonoš bei Vrbata – Baude (1400 M ü.M.) im Jahre 1936 gebaut, welche jetzt im Sommer dem Pendelverkehr dient.

Im Sommer laden die stillen Täller und schöne Blicke von Kämmen von Pomezí – Bauden bis zu Harrachov zu den Ausflügen ein. Das Riesengebirge ist von Markierten touristischen Trassen durchädert, die für alle Alterskategorien geeignet sind. Zu einigen Gipfeln fahren die Sesselbahnen, die den Blick auf das Gebirge auch den weniger tüchtigen Touristen ermöglicht. Die beliebtesten sind die Ausflüge zu der Quelle des Flusses Elbe, der in deutschem Hamburg mündet, aber auch auf den höchsten Berg der Tschechischen Republik – auf Sněžka (Schneekoppe – 1602 M.ü.M.). Špindlerův Mlýn bietet ausser den Gaststätten, Weinstuben und Bars auch die Tanzabende und Diskos, Hotelschwimmbäder, Tennisplätze, Fittneszentren, Saunas, Kegelspiele, Squash, Schiessen, aber auf dem Stausee auch Boote und Fischen. Es gibt hier auch grosse Parkplätze, Taxi, Pferdegespann, Fahrräderverleih.

Wintersaison in Špindlerův Mlýn dauert meistens ab Dezember bis April. Špindlerův Mlýn hat sein spezifisches Klima. Die Pisten sind täglich hergerichtet und in St. Petr und Medvědín künstlich verschneit, geeignet für Fortgestrittene, Anfänger und Kinder. Ski-Schulen bieten den Unterricht an, die Verleihe und Geschäfte bieten ganze Sportausrüstung. Es werden hier die internationalen Wettbewerbe organisiert. Die Verbindung zwischen St. Petr und Medvědín gewährleisten die Ski-Buse. Die Umgebung von Špindlerův Mlýn bietet Terrains für Wintertouristik und Langlauf ohne Alters – und Könnenunterschiede. Ausser den Markierten Trassen werden auch die Langlaufspuren werschiedener Länge hergerichtet. Im Betrieb sind auch Sesselbahnen und Skilifte. Auch im Winter können die Besucher in den Hotels in den Schwimmbädern schwimmen, in der Halle Tennis spielen, Kegel, Tischtennis, Squasch, Billard spielen. Ausser Disco werden auch Konzerte, Tanzabende, Filmvorstellungen veranstaltet, es gastiert hier auch Buntes Theater aus Prag. Zur Verfügung stehen auch Taxi und Pferdegespann. Der Bus zur Špindl – Baude (1200 M.ü.M.) gewährleistet den Verkehr täglich.
zdroj: http://www.krkonose-net.cz/spindleruv_mlyn/index_cz.htm